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Neuerscheinungen
Leah Carola Czollek / Gudrun Perko / Heike Weinbach
Lehrbuch Gender und Queer. Grundlagen, Methoden und Praxisfelder
Reihe: Studienmodule Soziale Arbeit
Juventa, Weinheim 2009


Leah Carola Czollek / Gudrun Perko
Eine Formel bleibt eine Formel...
Gender- und diversitygerechte Didaktik an Hochschulen: ein intersektionaler Ansatz
FH Campus Wien, Wien 2008

Bücher

Leah Carola Czollek / Gudrun Perko / Heike Weinbach
Lehrbuch Gender und Queer. Grundlagen, Methoden und Praxisfelder
Reihe: Studienmodule Soziale Arbeit
Juventa, Weinheim 2009
ISBN 978-3-7799-2205-6

Geschlechterspezifische Wahrnehmungen und Unterschiede prägen die Soziale Arbeit ebenso wie andere Bereiche der Gesellschaft. Die soziale Kategorie Geschlecht ist jedoch nur ein Unterscheidungsmerkmal von Menschen. Dieses in Bezug auf Diskriminierung, Gewalt und Marginalisierung als einziges Analysekriterium heranzuziehen, reicht nicht aus. Es geht vielmehr um die Verknüpfung von Kategorien, durch die der Status von Menschen bestimmt wird. Das Lehrbuch zeichnet sich durch diese Verbindung im Sinne der Intersektionalität aus und rückt eine gender-, queer- und diversitygerechte Soziale Arbeit in das Blickfeld. Es vermittelt theoretische und rechtliche Grundlagen, genderorientierte Methoden und stellt Umsetzungsinstrumente vor. Zudem werden Ansätze und Perspektiven für ausgewählte Praxisfelder der Sozialen Arbeit diskutiert. Im Fokus steht die Verbindung von Theorie und Praxis und die Vermittlung von Kenntnissen über und Kompetenzen zu Gender und Queer, die als Schlüsselkompetenzen der Sozialen Arbeit gelten. Der Band richtet sich an Lehrende und Studierende der Sozialen Arbeit und lädt ein, sich kritisch mit gender- und queergerechten Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit auseinanderzusetzen und diese in der Praxis zu erproben.

Leah Carola Czollek / Gudrun Perko
Eine Formel bleibt eine Formel...
Gender- und diversitygerechte Didaktik an Hochschulen: ein intersektionaler Ansatz
FH Campus Wien, Wien 2008
ISBN 978-3-902614-05-6

In dem von der "Stabsstelle Gender Mainstreaming und Diversity Management der FH Campus Wien" herausgegebenen Leitfaden für gender- und diversitygerechte Didaktik wird der intersektionale Ansatz vorgestellt, um Gender- und Diversitygerechtigkeit an Hochschulen umzusetzen. Gender- und Diversitygerechtigkeit wird dabei als Prozess verstanden, der an Hochschulen allgemein und in der Lehre im Besonderen zu weiterer Professionalisierung führt. Gesetzliche Vorgaben in Österreich und Deutschland sowie theoretische Grundlagen bilden den Rahmen, in dem die Bedeutung der Intersektionalität in ihre Verknüpfung zwischen Gender Mainstreaming und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz bzw. Antidiskriminierungsgesetz für Hochschulen diskutiert wird. Die unterschiedlichen Zielsetzungen im Lehrraum als reduzierte Spiegelung der Gesellschaft werden thematisiert und Gründe und Möglichkeiten der Umsetzung von einem strategischen Gesamtkonzept Diversity in Hochschulen vorgestellt. Die Publikation umfasst Checklisten und konkrete Beispiele aus den Lehr- und Trainingserfahrungen der Autorinnen zur Umsetzung von gender- und diversitygerechter Didaktik und für professionelles Handeln in der Praxis. Außerdem werden Handlungskompetenzen wie Interkulturelle und Diversity-Kompetenzen sowie Gender und Queer-Kompetenzen vorgestellt, die als Schlüsselkompetenzen zur Orientierung einer gender- und diversitygerechten Didaktik im Umgang mit Studierenden dienen.

Walter Kissling / Gudrun Perko (Hrsg.)
Wissenschaftliches Schreiben in der Hochschullehre.
Reflexionen, Desiderate, Konzepte,
Studienverlag, Innsbruck 2006
ISBN 10-7065-1996-8

Die Fähigkeit, wissenschaftliche Texte verfassen zu können, ist in vielen akademischen Berufen zu einer selbstverständlichen Voraussetzung geworden. An Hochschulen und Universitäten klagen Lehrende jedoch über die schlechte Qualität von Seminar- und Diplomarbeiten. Studierende quälen sich mit beträchtlichen Schreibproblemen, die sie teilweise auf unzureichende Lernmöglichkeiten zurückführen; nicht wenigen erscheint Plagiarismus als "Ausweg". Der vorliegende Band will durch Analysen und Vorschläge zu einer transparenten und systematischen Diskussion des Themas an Hochschulen, Universitäten und in der Bildungspolitik beitragen, nicht zuletzt auch zur Diskussion an der Sekundarstufe II. Über wissenschaftliches Schreiben als Gegenstand der Hochschullehre schreiben Autorinnen und Autoren aus unterschiedlicher fachlicher Perspektive, aus universitätsinterner oder -externer Sicht, als Hochschullehrende oder Studierende, an Standorten in Deutschland, der Schweiz oder Österreich.

Gudrun Perko
Queer-Theorien.
Über ethische, politische und logische Dimensionen des plural- queeren Denkens,
PapyRossa, Köln 2005
ISBN 3-89438-336-4

Gudrun Perko verdeutlicht, was Queer-Theorien sind und wie sie im deutschsprachigen Raum diskutiert werden. Dabei beschränkt sie sich nicht auf eine bloße Wiedergabe, sondern vertieft diese Theorien durch Überlegungen, welche Ethik, welches Politikverständnis und welche Denkschemata sie in sich bergen bzw. sich aus ihnen entwickeln lassen. Dabei forciert die Autorin die plural-queere Variante, der Queer als politisch-strategischer Oberbegriff für Menschen gilt, die der gesellschaftlichen Norm geschlechtlicher Identität nicht entsprechen (wollen). Mit dieser Variante richtet sie sich gegen Fremdbestimmungen, Kategorisierungen und Identitätspolitiken und betrachtet die Zeichen eines allgemeinen „Wir“ grundsätzlich mit Argwohn. In diesem Sinne geht es der Autorin um die Etablierung von Queer-Theorien als Gesellschaftstheorie, die sich gegen die Produktion von Strukturen der Ausgrenzung und die Mechanismen ihrer Produktion wendet, und sich für das Modell der Pluralität auf allen gesellschaftlichen Ebenen ausspricht.

Gudrun Perko / Leah Carola Czollek (Hg.)
Lust am Denken
Queeres im experimentellen Raum jenseits kultureller Verortungen
PapyRossa, Köln 2004
ISBN 3-89438-294-5

Der Begriff "queer" stammt aus den USA und steht für eine Denkrichtung, die für unterschiedlichste Lebensformen eintritt und bislang ihren Schwerpunkt in der Kritik an der zweigeschlechtlichen - sowohl der hetero- als auch der homosexuellen - Identitätspolitik hatte. Zentral ist hierbei der Diskurs über sex/gender. Darüber hinausgehend fragt der Sammelband, inwiefern sich Forderungen, Vorstellungen und theoretische Ansätze von "queer" auf andere gesellschaftliche Bereiche übertragen lassen und inwiefern eine solche Übertragung im Rahmen pluraler Gesellschaften denkbar ist. Neu bedacht werden die Perspektiven, Diskurs- und Bedeutungsfelder von Ethnizität, Kultur, Migration, Klasse, Schicht, Religion, Alter, Recht, u.a. Dies geschieht in Form von wissenschaftlichen, theoretisch-essayistischen sowie literarischen Beiträgen.

Leah Carola Czollek / Gudrun Perko (Hg.)
Verständigung in finsteren Zeiten
Interkulturelle Dialoge statt "Clash of Civilizations"
PapyRossa, Köln 2003
ISBN 3-89438-275-9

Verständigung in finsteren Zeiten - ein Titel, der sich an eine Formulierung Hannah Arendts anlehnt - diskutiert Möglichkeiten eines friedlichen, respektvollen und gleichberechtigten Miteinanders als Gegenmodell zum viel beschworenen "Clash of Civilizations". Dialog bezeichnet eine konkrete Utopie ebenso wie bereits praktizierte Formen privaten und gesellschaftlichen Zusammenlebens und interkultureller Beziehungen. Dabei geht es auch um Grundlagen und Bedingungen wie um Grenzen dieses dialogischen Miteinanders. Die Autorinnen und Autoren prüfen sozial- und kulturwissenschaftliche, religiöse, philosophische und feministische Zugänge auf ihre Relevanz für einen privat-alltäglichen und öffentlich-politischen Dialog. Mit Beiträgen von Dunja Ameri, Leah Carola Czollek, Hakan Gürses, Herbert Hrachovec, Herta Kuhrig, Paul Mecheril, Gudrun Perko, Ursula Rapp, Birgit Rommespacher, Jane Schuch, Christina Thürmer-Rohr, Gerburg Treusch-Dieter, Wahied Wahdat-Hagh und Heike Weinbach.

Gudrun Perko (Hg.)
Mutterwitz
Das Phänomen Mutter - eine Gestaltung zwischen Ohnmacht und Allmacht
Milena Verlag, Wien 1998
ISBN 3-85286-060-1

Die hier vereinten Beiträge vermitteln, was Frauen mit der Gestaltung Mutter angeblich verbindet. Die Autorinnen nähern sich dem Phänomen in seinen komplexen Bedeutungen und Konzeptionen; ihre Untersuchungen beziehen die an die Biologie der Frau geknüpften, "mütterlichen" Attribute ebenso ein wie Vorstellungen von der sozialen Mutterschaft und die Institutionalisierungen von Muttergestalten auf fiktionaler Ebene: Sie treten auf als Allegorie, Symbol und Metapher, als mythische, religiöse, politische und meta/physische Gestalt - "Denkmäler" der Mutter und Mutterschaft, die allerdings nicht als Machtzugeständnis an Frauen zu interpretieren sind. Ihre Wirkungskraft ist jedoch bis heute aktuell und für das gegenwärtige Geschlechterimaginäre relevant. Der zeitliche Rahmen der historischen, soziologischen, theologischen, psychoanalytischen und philosophischen Analysen reicht von der Antike bis zur Gegenwart.
Mit Beiträgen von Nicole Loraux, Rachel Monika Herweg, Ingvild Birkhan, Johanna Gehmacher, Heidi Degethoff de Campos, Iris Bubenik-Bauer, Sabine Strasser/Eva Schliesselberger, Maria Glaser, Claudia Card, Gerburg Treusch-Dieter, Alice Pechriggl

Gudrun Perko (Hg.)
Mahlzeit
Frauen zwischen 70 und 100 erzählen aus ihren Erinnerungen
Milena Verlag, Wien 2000
ISBN 3-85286-082-2

Frauen zwischen Siebzig und Hundert erzählen – entlang der historischen Ereignisse des Ersten und Zweiten Weltkrieges / des Nationalsozialismus sowie der Zwischen- und Nachkriegszeiten bis 1950 – aus ihren Erinnerungen in bezug auf das Essen. Kochrezepte und Zutaten sind dabei ebenso von Bedeutung wie die Essensbeschaffung, die vorwiegend in der Verantwortung der Frauen lag. Knappheit der Lebensmittelkarten, getrocknete, oftmals wurmige Erbsen, Ersatzkaffee, Ersatzsüßigkeiten werden zum Thema, und vieles mehr.
Es sind ernste und heitere Geschichten, in denen zwar das Essen im Zentrum steht, die aber gleichzeitig weit darüber hinausgehen, ohne in rührseliges Lamentieren abzugleiten. Das Buch erscheint anlässlich des 40jährigen Bestehens des Wiener Kuratoriums für Pensionistenwohnhäuser.

Gudrun Perko / Alice Pechriggl
Phänomene der Angst
Geschlecht – Geschichte – Gewalt
Wiener Frauenverlag, Wien 1996
ISBN 3-85286-028-8

Mit ihrer Publikation legen Perko und Pechriggl eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Angst in ihrer vielschichtigen Erscheinungsweise vor. Die philosophisch-psychoanalytische und kulturtheoretische Zugangsweisen eröffnet ein breites Spektrum an Fragestellungen, mit denen die Autorinnen eine spannende Reise durch die Geschichte antreten.
"Mit großem Differenzierungsvermögen dekonstruieren die Autorinnen die angstbesetzten Aspekte der traditionellen (männlichen) Weiblichkeitsvorstellungen. Aus psychoanalytischen Theorien über die primäre Angst bei Säuglingen und der kritischen Lektüre philosophischer Texte von Aristoteles, Platon, Kierkegaard u.a. gewinnen sie einen fruchtbaren Analyserahmen für die abendländische patriarchale Gewaltgeschichte. Der Blick in die Vergangenheit verschließt ihnen nicht die Augen vor den jüngsten Übergriffen an Frauen in Ex-Jugoslawien." (WeiberDiwan)

Gudrun Perko
Aufschlüsse der Einbildungskraft
Auswirkungen und Wirkungsweisen der Phantasie
Centaurus Verlag, Pfaffenweiler 1993

ISBN 3-89085-788-4

Die gesellschafts- und geschichtsontologische Relevanz der Einbildungskraft ist unbestritten. Aus der identitätslogisch fixierten Philosophie scheint sie hingegen verbannt. Doch auch die Philosophie, mag sie die Phantasie noch so beharrlich leugnen, verdankt ihre Entstehung nicht zuletzt dieser vis formandi.
Die Einbildungskraft, für die traditionelle Philosophie des Determinismus sowohl Konstitutionsbedingung als auch Skandalon, wird hier historisch – unter Bezugnahme auf Aristoteles, Gianfrancesco Pico della Mirandola und Immanuel Kant – dargestellt und in Anlehnung an Cornelius Castoriadis aufgearbeitet. Das Verschwinden der Phantasie aus der Philosophie weist jedoch über sich hinaus. Dem Schicksal, welches der Frau wie auch dem Körper in dieser Disziplin zuteil wurde, schenkt die Autorin besondere Aufmerksamkeit.

Verein zur Förderung von Frauenbildungsprojekten (Hg), [Perko Gudrun, Mhg]
Autonomie in Bewegung
6. österreichische Frauensommeruniversität. Texte, Reflexionen, Sub-Versionen
Promedia Verlag, Wien 1991

ISBN 3-900478-43-0

Die Dokumentation der 6. österreichischen Frauensommeruniversität 1990 zeigt einen Querschnitt der verschiedenen Zugänge zum Thema „Autonomie in Bewegung“, die im Laufe einer einwöchigen Veranstaltung erarbeitet wurden. Der Autonomiebegriff hat sich in „unserer demokratischen Ordnung“ derart zur falschen Selbstverständlichkeit entwickelt, dass es kaum eine verbindliche Diskussion zur Frage der Selbstsetzung weiblicher Subjekte sowie der feministisch-politischen Strategien gibt. Die Neuhinterfragung der Autonomie in Bezug auf die Frauenbewegung ist die Wiederingangsetzung eines feministischen Selbstverständnisses, das die Oppositionen von „homo politicus“ und „femina privata“ unwiederbringlich verwirft.

Gudrun Perko / Katharina Pewny / Regina Trotz
Schnittstelle: Lehren und Coachen
Coachingmethoden zur profunden Unterstützung von DiplomandInnen und DissertantInnen: prozessbegleitendes Coaching und Wissenschaftscoaching
Hg. Projektzentrum Frauenförderung der Universität Wien, Wien 2003

ISBN: 3-9500726-0-8

Universitätslehrende sind neben ihrer Lehrtätigkeit mit Betreuung von Seminararbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen konfrontiert: Kompetenzen und Fähigkeiten sind gefordert, die weit über die Vermittlung der jeweiligen Lehrinhalte hinausgehen. Die Institution Alma Mater nimmt diese speziellen Aufgaben nicht ab, vielmehr bleiben sie (noch) den einzelnen Lehrenden überlassen. Ausgehend von einem Pilotprojekt des Projektzentrums Frauenförderung der Universität Wien im Rahmen des ESF und des österreichischen Wissenschaftsministeriums stellen wir mit der vorliegenden Publikation zwei bewährte Coaching-Methoden zur Erleichterung dieser zusätzlichen Anforderungen dar: prozessbegleitendes Coaching und Wissenschaftscoaching.

Gudrun Perko
Wissenschaftliches Konzipieren und Schreiben im Studium
Hg. Referat Frauenförderung und Gleichstellung der Universität Wien,
Wien/Berlin 2004
CD-ROM

ISBN 3-9500726-2-4

Das Skript bietet Studierenden und Schreibenden Unterstützung beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten im universitären und außeruniversitären Bereich. Lehrenden sind mit dem Skript Instrumentarien gegeben, wie wissenschaftliches Konzipieren und Schreiben an Studierende gemäß der jeweiligen Fachrichtung vermittelbar ist.


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